Eine neue Initiative soll Wissenschaft, Forschung und StartUps leichter zusammenbringen:
Es geht darum, dass Forschungen – im Rahmen einer Unternehmensgründung – finanziell und durch sog. Wissenstransferzentren unterstützt werden …

Ausschnitt – Original-Pressetext – 07.09.2017, 11:19  (https://www.ots.at/presseaussendung/…):

Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Harald Mahrer hat heute im Rahmen eines Pressegesprächs an der Technischen Universität Wien gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft den Startschuss für die Initiative Spin-off Austria gegeben.

Mit Spin-off Austria sollen Unternehmensgründungen von jungen Forscherinnen und Forschern an Hochschulen und Forschungseinrichtungen angekurbelt werden. Die Initiative soll dazu beitragen, Forschungsergebnisse in konkrete Geschäftsideen zu gießen und diese bis zur Gründung eines Unternehmens voranzutreiben….

„Um Innovation Leader zu werden, müssen wir unser Innovationspotential besser nutzen. Wir wollen nicht den Durchschnitt fördern, sondern die besten Wissenschaftler mit den besten Unternehmen zusammenbringen. Exzellenz und Internationalität sind entscheidend, um bisher ungenützte Chancen zu nutzen und langfristig interessant für Investoren zu werden. Dieses Programm soll helfen, die Lücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter zu schließen und die Expertise und das Potential beider Welten bestmöglich zu verbinden…“, so Bundesminister Mahrer.

Vom Spin-off zum Start-up
Spin-off Austria besteht aus einem Fellowship-Programm und darauf aufbauend soll in späterer Folge bei der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (aws) ein Risikokapitalfonds aufgelegt werden. Das Fellowship ermöglicht Forscherinnen und Forschern, sich ausschließlich auf die Weiterentwicklung ihrer Forschungsergebnisse hin zu konkreten Geschäftsideen zu konzentrieren. Dazu werden sie für bis zu 18 Monate unterstützt und erhalten eine Förderung von maximal 500.000 Euro. Mentoring, Coaching und Weiterbildungsmaßnahmen unterstützen sie dabei zusätzlich. Das Fellowship-Programm ist mit 15 Mio. Euro dotiert und wird über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) koordiniert. Bewerbungen sind ab sofort bis 18. Jänner 2018 möglich.

Weitere Informationen:
– Bewerbungen für ein Spin-off Fellowship sind ab sofort über das elektronische Einreichsystem (eCall) der FFG möglich:
www.ffg.at/spin-off